Für viele Computer- und vor allem Konsolenspieler ist es das Highlight des Jahres: Die diesjährige Electronic Entertainment Expo – kurz E3.
Besonders sehnsüchtig warten die Konsolenfans auf die neue Xbox One von Microsoft, die heute Abend (18:30 MEZ) vorgestellt wird, und auf die Playstation 4 von Sony, die morgen erstmals auch als Gerät gezeigt werden soll.
Während sich also weltweit die Gamer auf neue Spielkonsolen und Spiele freuen, kocht andererseits die Gerüchteküche:
Verliert Nintendo mit der Wii U zunehmend an Boden?
Werden Microsoft und Sony wirklich einen Onlinezwang implementieren? Zurzeit heißt es, dass die neue Xbox mindestens einmal in 24 Stunden "nach Hause telefonieren" muss, um nach Updates zu suchen und Spiele zu verifizieren.
Wie das nach hinten losgehen kann, zeigten kürzlich erst Spieleinführungen wie das neue Sim City, weil stunden- bzw. tagelang die Server nicht erreichbar waren.
Was ist denn etwa, wenn ich in fünf Jahren mein liebgewonnenes Spiel nicht mehr daddeln darf, weil es den Entwickler und dessen Server nicht mehr gibt?
Ebenso umstritten sind die Überlegungen, den Gebrauchthandel - der ja schon jetzt teilweise durch fragwürdige Lizenzmodelle behindert wurde - zur neuen Cash Cow zu machen, indem erneut Lizenzgebühren fällig werden.
Man stelle sich vor, man müsste an seinen PKW-Hersteller nochmal Geld zahlen, wenn man sein Auto weiterverkaufen will - ein absolutes Unding.
Wer als Fan auf dem neuesten Stand sein will: BILD startet ab 18:30 Uhr einen Livestream.
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